CBD hilft kranken Pferden

CBD hilft kranken Pferden

Viele Menschen haben bereits die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung von Cannabidiol, kurz CBD, für sich entdeckt. Was gut für den Mensch ist, kann in diesem Fall auch dem Pferd helfen. Mittlerweile gibt es eine stetig wachsende Zahl an CBD-Produkten für Pferde, Hunde und Katzen.

Auch Pferde leiden an verschiedenen Erkrankungen, besonders dann, wenn sie älter werden und in ihrem Leben schon viel mitgemacht haben. Nicht immer erzielen konservative Behandlungsmethoden die gewünschten Ergebnisse, sodass immer häufiger auch alternative Veterinärmedizin zum Einsatz kommt. CBD-Produkte für Pferd & Co. gibt es in Form von Öl, Kapseln, Cremes und Pellets. Sie sind legal und ohne Rezept bei verschiedenen Händlern erhältlich.

CBD: Anwendungsgebiete beim Pferd

Pferde leiden seit einigen Jahren immer öfter unter Stress. Das liegt an unterschiedlichen Faktoren, wie etwa den neuen Züchtungen, der Haltung und den Anforderungen an die Tiere. Stress wirkt sich bekanntlich generell schlecht auf die Gesundheit aus, greift das Immunsystem an und verursacht Verspannungen, die wiederum zu Schmerzen führen können. Auch Koliken werden durch Stress begünstigt. Dagegen – sowie gegen Angstzustände und Schlaflosigkeit – hilft die entspannende und beruhigende Wirkung von CBD.

Das Headshaking-Syndrom, bei dem das Pferd den Kopf hochreißt, kann ebenfalls ein Resultat von Stress und Überreizung sein. Die Wissenschaft hat allerdings noch keine eindeutige Ursache hierzu gefunden – im Raum stehen deshalb zudem Überempfindlichkeit auf grelles Licht, Allergien, entzündliche Erkrankungen im Kopfbereich oder Probleme mit dem Trigeminusnerv. Der Einsatz von Cannabidiol empfiehlt sich auch hier. Pferden, die unter Entzündungen oder Schmerzen leiden, kann durch die Gabe von CBD nämlich Linderung verschafft werden. Vor allem bei chronischen Schmerzen sorgt CBD für Erleichterung.

Da Cannabidiol auch die Eigenschaft besitzt, den Augeninnendruck zu senken, eignet es sich zur Behandlung von Augenleiden, die Pferden nicht selten zu schaffen machen. Einige Augenleiden sind bedingt durch Allergien. Letztere lösen bei Pferden außerdem häufig Nebenhöhlenentzündungen, Bronchitis oder andere Atemwegserkrankungen aus. CBD hilft gegen Allergien und nützt daher denjenigen Vierbeinern, die sich mit einschlägigen Erkrankungen herumplagen. Neben Fibrosen, Arthritis, Asthma und Krämpfen lassen sich darüber hinaus auch schwere Krankheiten wie Krebs und Epilepsie bei Tieren mit Cannabidiol behandeln.

Ist das Pferd verletzt, heilt die Wunde mit Hilfe von CBD schneller, ebenso lassen sich Infekte mit den Wirkstoffen der Cannabispflanze besser kurieren. Dadurch schiebt man etwaigen chronischen Atemwegsbeschwerden bereits im Vorfeld einen Riegel vor. Cannabidiol gilt als Appetit anregend, was besonders für Pferde und andere Tiere wichtig ist, die auf Grund einer Erkrankung die Nahrungsaufnahme verweigern.

Insgesamt tragen CBD-Produkte dazu bei, dass der Magen-Darm-Trakt von Pferden, Hunden und Katzen zu seinem natürlichen Gleichgewicht findet, was sich nicht nur positiv auf Koliken auswirkt, sondern das gesamte Immunsystem stärkt und damit ganzheitlich die Gesundheit des Vierbeiners beeinflusst. Hautkrankheiten wie das Sommerekzem beim Pferd, Knötchen oder Kahlstellen lassen sich deshalb durch CBD vorbeugen beziehungsweise behandeln.

Dosierung, Lagerung und Nebenwirkungen von CBD

Anscheinend kann es bei Tieren, die CBD-Produkte verabreicht bekommen, hin und wieder zur Überdosierung kommen. Die Folge ist Erbrechen. Bei Menschen wurden derartige Nebenwirkungen nicht festgestellt. In einigen Fällen kann die Gabe von CBD auch Auswirkungen auf andere Medikamente haben und sollte deshalb immer im Voraus mit einem kundigen Tierarzt abgeklärt werden. Die Dosis sollte anfänglich so gering wie möglich gehalten werden. Welche Höhe sie letztendlich erreicht, um den Bedürfnissen des Pferdes oder anderer Tiere gerecht zu werden, hängt stets von den individuellen Voraussetzungen ab und kann deshalb an dieser Stelle nicht pauschal empfohlen werden.

Am besten sind CBD-Produkte an einem kühlen, dunklen Ort zu lagern. Sie können auch im Kühlschrank aufgehoben werden, wobei zu bedenken gilt, dass sich die Fließeigenschaften von Öl bei sinkenden Temperaturen verändern. So gelagert ist das Öl ungefähr ein Jahr haltbar. Die Anwendung bei Zimmertemperatur ist ideal.

Wird das Pferd „high“ von CBD?

Die Idee, CBD-Erzeugnisse auch für Pferde und andere haarige Vierbeiner herzustellen, basiert auf der Erkenntnis, dass einige Säugetiere – wie etwa Hunde, Katzen und Pferde – ebenso über ein Endocannabinoidsystem verfügen wie der Mensch. Dieses Endocannabinoidsystem ermöglicht es dem Körper, Cannabinoide, also verschiedene Wirkstoffe aus der Cannabispflanze, aufzunehmen und zu verarbeiten. Das Endocannabinoidsystem hat zur Hauptaufgabe, den Körper und seine Funktionen in Balance zu halten. Der medizinische Fachausdruck dafür lautet „Homöostase“. Bei der Homöostase produziert der Körper selbst Cannabinoide in kleinen Mengen. Kommt es aber durch Erkrankungen, Stress, Angst oder andere Einflüsse zu Unausgewogenheiten im Körper, reicht die körpereigene Cannabinoid-Produktion nicht mehr aus. Ein gesundes Gleichgewicht kann durch die Verabreichung von CBD wieder erlangt werden.

Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht psychoaktiv. In der Regel beträgt der THC-Anteil in CBD-Produkten unter 0,2 Prozent. CBD wirkt auf andere Rezeptoren im Körper als THC – sowohl beim Mensch als auch beim Tier. Deshalb werden weder Menschen noch Tiere von CBD high, aus dem Pferd wird also kein „Flying Horse“. Aus diesem Grund sind CBD-Produkte legal erhältlich. Da es sich hierbei nicht um verschreibungspflichtige Medikamente handelt, können sie frei erworben werden. Auch die Tierfutter-Industrie hat den Wirkstoff bereits für sich entdeckt und bietet inzwischen sogar CBD-Leckerlies an.

Allgemeine Hinweise zur Gabe von CBD beim Pferd

Wer seinem Pferd mit CBD etwas Gutes tun will, dem ist geraten, auf die Herkunft des CBD-Produkts zu achten. Bio-Qualität zahlt sich aus, da Bio-Produkte jeglicher Art die geringste Schadstoffbelastung aufweisen. Natürlich gilt dies auch für Bio-Cannabis. Um seinem Vierbeiner bestmöglich bei der Wiederherstellung oder Erhaltung der körpereigenen Balance zu unterstützen, ist es vorteilhaft, gleichzeitig zur Verabreichung von CBD auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie auf eine schonende und artgerechte Haltung zu achten. Ein ganzheitlicher Ansatz begünstigt die Heilungschancen. Rücksprachen mit Tierärzten, die sich mit der Wirkungsweise von CBD auskennen, sollten bei der Behandlung nicht fehlen.

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